Standard-Downstream: bis 2020 Anstieg auf mindestens 170 MBit/s erwartet

15. Juli 2015

Laut der neuesten BREKO Breitbandstudie 2015 erwarten die Netzbetreiber bis 2020 einen Anstieg auf mindestens 170 MBit/s im Down- und 105 MBit/s im Upstream, wohlgemerkt als Standard, d. h. die Geschwindigkeit die die Mehrheit der Kunden nutzen.

Weiterhin berichtet ein Artikel auf Golem.de, dem IT-News Portal für Profis, dass „76 Prozent des Glasfaserausbaus (FTTB/FTTH) in Deutschland […] die überwiegend lokalen und regionalen alternativen Carrier [leisteten]“, also ohne Beteiligung der Telekom. Gemessen an ihrer Größe muss man der Telekom daher vorwerfen, dass sie nicht genügend in zukunftsträchtige Technik investiert, sondern lediglich versucht ihr marodes Kupferkabelnetz noch durch „Mogelpackungen“ wie Vectoring auf’s Letzte „auszureizen“.

EIn Sprecher der Telekom sagt:

Wie bekannt, setzt die Telekom im Festnetz vor allem auf den Vectoring-Ausbau und nicht auf FTTH. Angesichts beschränkter Mittel ist es besser, wenn die Haushalte großflächig schnellere Anschlüsse bekommen, als einige wenige Luxus-Anschlüsse mit Glasfaser bis in die Wohnungen.

Die Telekom gibt also ganz offen zu, dass sie kein Geld hat um das Netz auf den neuesten technischen Stand zu bringen.

Glasfaser-Anschlüsse als „Luxus“ zu bezeichnen findet allerdings nicht unsere Zustimmung. Es geht hier schlicht um Zukunftssicherheit. Diese sicher zu stellen sollte nicht unter „Luxus“ abqualifiziert werden, sondern unser aller Ziel sein und schlicht zum Standard gehören.

 

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