Telekom will erst in über 10 Jahren Glasfaser ins Haus legen

29. September 2015

In einem Artikel auf Golem.de, dem IT-News-Magazin für Profis, wird über eine interne Bedarfsprognose der Telekom berichtet. „Gestützt“ durch diese Prognose will die Telekom erst in über zehn Jahren Glasfaser ins Haus legen.

Unserer Meinung nach handelt es sich bei dieser Prognose lediglich um Propaganda der Telekom, um ihre eigenen Bestrebungen bezüglich der Mogelpackung „Vectoring“ zu untermauern.

Der BREKO-Branchenverband (Bundesverband Breitbandkommunikation e. V., welcher den Großteil der Festnetzwettbewerber der Telekom Deutschland repräsentiert) sieht das übrigens genau so. Dort geht man davon aus, „dass schon 2020 mindestens 170 MBit/s im Down- und 105 MBit/s im Upstream benötigt werden“. Weiter sagt der BREKO, „die Weichen für die Gigabit-Gesellschaft müssten jetzt gestellt werden, damit Deutschland bei der Verfügbarkeit von FTTB/FTTH-Anschlüssen im europäischen und weltweiten Vergleich nicht noch weiter zurückfalle.“

Erfahrungsgemäß baut die Telekom „auf dem Land“ eher noch später aus als „in der Stadt“, weil die durchschnittlichen Anschlusskosten auf dem Land auf Grund der geringeren Anschlussdichte deutlich höher sind als in der Stadt.

Wer sich also jetzt auf die Telekom verlässt wird daher erwartungsgemäß noch länger als zehn Jahre auf „seinen“ Glasfaseranschluss warten müssen. Wer so lange nicht mehr warten möchte hat die Möglichkeit, bereits heute einen Anschluss der „Deutsche Glasfaser“ zu erhalten — sofern wir mit Ihrer Unterstützung die Quote schaffen!

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